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Die Anzahl dementiell erkrankter Menschen wächst. Heute gibt es ca. 1,4 Millionen Menschen, die von dieser Krankheit unmittelbar betroffen sind. Alleine bis zum Jahr 2030 wird mit einem Anstieg auf etwa 2,2 Millionen Menschen gerechnet.

Die Erkrankung wirkt weit über die Einzelnen hinaus in die Gesellschaft, betrifft Familien und soziale Netzwerke, die gesundheitliche Versorgung, die sozialen Systeme. „Demenz ist ein Teil des Lebens“ formuliert es K.-H. Kleine im Demenz-Report des Berlin-Instituts. Wie aber ist „das Leben“, die Gesellschaft auf dementiell Erkrankte vorbereitet?

Das Projekt „Alltag trotzt Demenz“ möchte dazu beitragen, das Leben demenziell Erkrankter zuhause und darüber hinaus im Quartier zu erleichtern. Ausgehend von dem konkreten Quartier Stuttgart-Ostheim werden Voraussetzungen für die soziale Inklusion dementiell Erkrankter erarbeitet, ausprobiert und evaluiert. Das Ziel ist, den Alltag an Demenz Erkrankter im Quartier mit möglichst vielen Facetten zu erhalten, die Begrenzung auf die eigenen vier Wände, die der sorgenden Familie oder einer professionellen Einrichtung auszuweiten.